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Lightroom PicPeak Plugin

Fotos aus Lightroom Classic in selbst gehostete PicPeak-Galerien hochladen und Kundenbewertungen auf die RAW-Dateien zurückholen.

Das Lightroom PicPeak Plugin verbindet Adobe Lightroom Classic mit selbst gehosteten PicPeak-Kundengalerien. Du lädst Proofs hoch, und deine Kunden markieren ihre Favoriten. Das Plugin überträgt diese Auswahl auf die passenden RAW-Dateien und schickt die fertigen Bearbeitungen in dieselbe Galerie.

Die erste Implementierung habe ich geschrieben. Das Projekt ist inzwischen in die PicPeak-Organisation umgezogen. Die aktuelle Dokumentation beschreibt den vollständigen Roundtrip-Workflow.

Roundtrip-Workflow

  1. Lade die Kamera-JPEGs in ein PicPeak-Event hoch.
  2. Deine Kunden vergeben beim Proofing Farbmarkierungen und Sternebewertungen.
  3. Öffne in Lightroom Bibliothek → Zusatzmoduloptionen → PicPeak Importer. Wähle das Event und den Ordner mit deinen RAW-Dateien.
  4. Importiere alle passenden Dateien oder nur die markierte Auswahl. Das Plugin fügt sie dem Katalog hinzu, überträgt die gewählten Bewertungen und Markierungen und legt sie in einer Sammlung ab.
  5. Bearbeite die RAW-Dateien und exportiere sie in dasselbe Event. Über die gespeicherten Foto-IDs ersetzt das Plugin die Proofs durch die fertigen Bilder. Bewertungen, Markierungen, Kommentare und die Position in der Galerie bleiben erhalten, auch wenn die Dateien umbenannt wurden.

Farbmarkierungen müssen in den Feedback-Einstellungen des Events aktiviert sein. Für den Import der Auswahl braucht der PicPeak-Server außerdem den Endpunkt GET /api/v1/events/:id/photos. Ältere Server unterstützen unter Umständen Export und Veröffentlichen, aber nicht den Importer.

Vorhandene Bewertungen und Dateizuordnung

Für Fotos, die bereits Bewertungen oder Markierungen haben, bietet der Importer Konfliktregeln. Standard ist Fill empty only (nur leere Werte füllen). Alternativ kannst du PicPeak bevorzugen, die vorhandenen Lightroom-Werte bevorzugen oder den Wert mit der höchsten Priorität verwenden. Prüfe diese Einstellung, bevor du die Auswahl deiner Kunden auf einen Katalog anwendest, den du schon gesichtet hast.

Bei Shootings mit mehreren Kameras sollten die Dateinamen vor dem Hochladen eindeutig unterscheidbar sein. Uneindeutige Treffer werden übersprungen und gemeldet. Der Matching-Leitfaden erklärt Kamerapräfixe und die optionale Ausweichzuordnung über die Nummer am Ende des Dateinamens.

Installieren und verbinden

Das Plugin läuft direkt aus dem Quellcode, einen eigenen Installer gibt es nicht. Lade oder klone PicPeak/plugin-lightroom. Wähle dann Datei → Zusatzmodul-Manager → Hinzufügen und anschließend den Ordner picpeak-plugin.lrplugin.

Öffne Bibliothek → Zusatzmoduloptionen → PicPeak Overview, wähle Config, trage die URL deines Servers ein und klicke auf Sign in…. Dein Konto muss API-Tokens erstellen dürfen. Das Plugin tauscht dein Passwort einmalig gegen einen API-Token und speichert den Token im Schlüsselbund des Betriebssystems. Dein Passwort behält es nicht.

Nutzt der Server SSO oder reCAPTCHA, brauchst du einen manuell erstellten API-Token. Füge ihn unter Advanced ein. Die aktuelle Verbindungsanleitung beschreibt Berechtigungen und Token-Verwaltung.

Export, Veröffentlichen und Fehlersuche

Ein Export eignet sich für eine einmalige Lieferung, ein Veröffentlichungsdienst für eine Lightroom-Sammlung, die du weiter aktualisierst. Exportierst du importierte Fotos zurück in dasselbe Event, ersetzen sie dort ihre Proofs. Ein Export in ein anderes Event legt dort neue Fotos an.

Wenn die Zuordnung oder das Veröffentlichen fehlschlägt, aktiviere das Logging unter Zusatzmodul-Manager → PicPeak → Logging, stelle das Problem nach und klicke auf Show log file. Fehler meldest du im aktuellen Repository.

Die frühere Anleitung für Lightroom und PicPeak ist weiterhin verfügbar und enthält Hinweise zum aktuellen Verbindungsablauf.

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